HGK definitiv auf der Zürcher Spitalliste –
Leistungsauftrag Kardiale Rehabilitation

HGK definitiv auf der Zürcher Spitalliste –
Leistungs-
auftrag Kardiale Rehabilitation

Die Hochgebirgsklinik Davos (HGK) wurde 2022 für die Folgejahre zunächst provisorisch in die Spitalliste des Kantons Zürich aufgenommen. Nun folgt die definitive Aufnahme mit dem Leistungsauftrag Kardiale Rehabilitation.

Als eine von nur zwei ausserkantonalen Rehakliniken bestätigt dieser Entscheid die hohe Qualität der HGK und ihre Bedeutung innerhalb einer sicheren, dezentralen Versorgungsstruktur.

Kardiale Rehabilitation für komplexe Herzpatientinnen und -patienten

Die HGK hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Spezialzentrum für komplexe kardiale Rehabilitation entwickelt. Besonders ausgeprägt ist die Expertise in der Betreuung von transplantierten Patientinnen und Patienten sowie von Personen mit linksventrikulärem Herzunterstützungssystem (LVAD) und schwerer Herzinsuffizienz. Viele dieser Patientinnen und Patienten werden in einem Zustand aufgenommen, der in anderen Rehabilitationskliniken noch keine sichere Behandlung zulässt. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht eine kontinuierliche Stabilisierung während der Rehabilitation.

Multiprofessionelle Betreuung für polymorbide Patientinnen und Patienten

An der HGK arbeiten Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Dermatologie, Psychosomatik / Psychiatrie und Pädiatrie eng zusammen. Diese Struktur ist ideal für Patientinnen und Patienten mit mehreren komplexen Begleiterkrankungen. Zudem ist die HGK die einzige Schweizer Klinik, die von der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) sowohl in der Primär- als auch in der Sekundärprävention/Rehabilitation und Sportkardiologie zertifiziert ist – ein klares Qualitätsmerkmal.

Effiziente, dezentrale Rehabilitation entlastet das Versorgungssystem

Die HGK ermöglicht eine frühzeitige kardiale Rehabilitation nach kurzer Akutphase und trägt damit wesentlich zur Entlastung der Akutspitäler bei. Dies führt zu kürzeren Spitalaufenthalten, hoher Versorgungssicherheit und einem besonders günstigen Kosten-Nutzen-Verhältnis – gerade bei Patientinnen und Patienten mit schweren kardialen Erkrankungen.